Gehölzbiotope
Entlang des Blaubeerwegs erstreckt sich eine strukturreiche, von Hybrid-Pappeln überschirmte Feldhecke (07132512) überwiegend nicht heimischer Gehölze. Weiter südlich finden sich im Randbereich mehrere einschichtige oder kleine Baumgruppen (0715312) mit teilweise heimischen und nicht heimischen Baumarten. Diese Heckenstruktur stellt ein wichtiges Element mit Biotopverbundfunktion dar. Es hat durch Entnahme der Hybridpappeln und Neupflanzung einheimischer Gehölze ein erhebliche Entwicklungspotenzial.
In der an das Plangebiet angrenzenden naturnahen Grünanlage überwiegen „strukturreiche Laubgebüsche frischer Standorte (0710211, 0710221, 0710201), überwiegend heimische Arten“. Diese Bestände wurden mit der Anlage der Grünfläche in den 1990er Jahren angepflanzt und entwickeln sich durch das allmähliche Herauswachsen der Baumgehölze teilweise zu strukturreichen, mehrschichtigen Gehölzbeständen.
Folgende heimische Gehölze treten insbesondere auf:
- Baumarten: Feld-Ahorn (RL-B: 3/RL-Bbg: V), Spitz-Ahorn, Birke, Hainbuche, Stiel-Eiche, Zitter-Pappel, Gewöhnliche Traubenkirsche, Silber-Weide
- Straucharten: Gemeine Hasel, Weißdorn, Europäisches Pfaffenhütchen, Roter Hartriegel, Schlehe, Hunds-Rose, Salix spec. u. a.
Florenfremde Gehölzarten sind u. a.:
- Baumarten: Eschen-Ahorn, Berg-Ahorn, Silber-Ahorn, Baumhasel, Walnuss, Hybrid-Pappel Populus x canadensis, Stein-Weichsel, Pflaume Prunus spec. sowie Robinie
- Straucharten: Spierstrauch, Heckenkirsche, Weißer Hartriegel, Berberitze, Liguster, Armenische Brombeere, Flieder und Essigbaum