Im Eingriffs- und Wirkraum des Plangebiets wurden insgesamt 45 Vogelarten erfasst, darunter 26 Brutvogelarten erfasst (UBB 2025). Von diesen kommen 8 Brutvogelarten im Plangebiet vor.
Von Natur und Text wurden im Jahr Kartierungen für das weitere Gesamtgebiet der Elisabeth-Aue durchgeführt (Natur und Text 2025). Im Rahmen dieser Kartierung wurde auch eine Überprüfung der Anzahl der Feldlerchenhabitate stattfinden.
Der überwiegende Teil der Brutvogelarten im Eingriffs- und Wirkraum gehört zu den häufigen und weit verbreiteten Arten. Entsprechend der Biotopausstattung kommen Offenlandarten und Arten der Gehölze und Gebüsche vor.
Zwei Arten im Geltungsbereich und anlagebedingten Wirkraum sind auf Grund der besonderen Habitatansprüche als besonders relevante Arten einzustufen:
- Schafstelze (Ackerfläche): 1 Brutpaar, Kartierung 2025
- Feldlerche (Ackerflächen): 11 Brutpaare, Kartierung 2024 / 9 Brutpaare, Kartierung 2025
Im baubedingten Wirkraum wurden erfasst:
- Sumpfrohrsänger (Regenrückhaltebecken in der angrenzenden naturnahen Grünanlage): 1 Brutpaar, 1 Brutpaar, Kartierung 2025
- Sperber: 1 Brutpaar, Kartierung 2025
Neben diesen Arten sind artenschutzrechtlich die Baumhöhlen bewohnenden Arten im Geltungsbereich hervorzuheben, da sie Brutplätze wiederkehrend nutzen und diese Fortpflanzungsstätten dauerhaft, d. h. auch ohne Besiedlung geschützt sind. Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes kommen die folgenden Baumhöhlenbrüter vor:
- Blaumeise, Buntspecht, Gartenbaumläufer, Kohlmeise, Schwanzmeise
Gebäudebrütende Vögel kommen im Geltungsbereich nicht vor.