1.1.2. Ziele und Zwecke der Planung
In der Elisabeth-Aue soll ein lebendiges sowie ökologisch und sozial nachhaltiges Stadtquartier entstehen. Dazu sind neben dem dringend benötigten Wohnraum ergänzend auch Dienstleistungen, Einzelhandel, Büros sowie soziale und kulturelle Nutzungen geplant.
Im Teilprojekt 1 wird im Wesentlichen das Ziel verfolgt, vor dem Hintergrund des bestehenden Bedarfs die planungsrechtlichen Grundlagen für die Errichtung von vornehmlich Wohngebäuden auf landeseigenen Flächen zu schaffen. Neben der Schaffung von Wohnraum besteht zudem die Möglichkeit, Planungsrecht für die Errichtung der bereits jetzt dringend benötigten Oberschule zu schaffen und diese so schnell wie möglich am Standort zu entwickeln, um dem hohen Bedarf an Sekundarschulplätzen Rechnung zu tragen. Denn unabhängig von dem geplanten neu entstehenden Wohnraum besteht im Bezirk Pankow und im Umfeld der Elisabeth-Aue bereits ein Defizit an Sekundarschulplätzen (SEK I). Ohne kapazitätssteigernde Maßnahmen wird sich dieses Schulplatzdefizit bis zum Schuljahr 2030/31 auf insgesamt fast 8.000 Schulplätze erhöhen. Im Schulentwicklungsplan (SEP) des Bezirks Pankow ist die Elisabeth-Aue daher als potenzieller Standort für den Neubau einer Integrierten Sekundarschule (ISS) benannt worden, für den eine kurz- bis mittelfristige Umsetzung festgelegt wurde. Auch im Flächennutzungsplan (FNP) wird diese Absicht durch die Darstellung eines Schulstandortes bereits deutlich. Der Schule vorgelagert ist entlang des Rosenthaler Weges eine straßenbegleitende Wohnbebauung vorgesehen, die zugleich die lärmsensiblen Freiflächen der Gemeinbedarfsfläche vor Immissionen schützt.
Insgesamt wird im Zusammenhang mit der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum durch landeseigene Wohnungsunternehmen ein funktionales und eigenständiges Teilprojekt 1 entwickelt.