Planungsdokumente: Bebauungsplan 3-89 (Elisabeth-Aue Teilprojekt 1)

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

1.1.2. Ziele und Zwecke der Planung

In der Elisabeth-Aue soll ein lebendiges sowie ökologisch und sozial nachhaltiges Stadtquartier entstehen. Dazu sind neben dem dringend benötigten Wohnraum ergänzend auch Dienstleistungen, Einzelhandel, Büros sowie soziale und kulturelle Nutzungen geplant.

Im Teilprojekt 1 wird im Wesentlichen das Ziel verfolgt, vor dem Hintergrund des bestehenden Bedarfs die planungsrechtlichen Grundlagen für die Errichtung von vornehmlich Wohngebäuden auf landeseigenen Flächen zu schaffen. Neben der Schaffung von Wohnraum besteht zudem die Möglichkeit, Planungsrecht für die Errichtung der bereits jetzt dringend benötigten Oberschule zu schaffen und diese so schnell wie möglich am Standort zu entwickeln, um dem hohen Bedarf an Sekundarschulplätzen Rechnung zu tragen. Denn unabhängig von dem geplanten neu entstehenden Wohnraum besteht im Bezirk Pankow und im Umfeld der Elisabeth-Aue bereits ein Defizit an Sekundarschulplätzen (SEK I). Ohne kapazitätssteigernde Maßnahmen wird sich dieses Schulplatzdefizit bis zum Schuljahr 2030/31 auf insgesamt fast 8.000 Schulplätze erhöhen. Im Schulentwicklungsplan (SEP) des Bezirks Pankow ist die Elisabeth-Aue daher als potenzieller Standort für den Neubau einer Integrierten Sekundarschule (ISS) benannt worden, für den eine kurz- bis mittelfristige Umsetzung festgelegt wurde. Auch im Flächennutzungsplan (FNP) wird diese Absicht durch die Darstellung eines Schulstandortes bereits deutlich. Der Schule vorgelagert ist entlang des Rosenthaler Weges eine straßenbegleitende Wohnbebauung vorgesehen, die zugleich die lärmsensiblen Freiflächen der Gemeinbedarfsfläche vor Immissionen schützt.

Insgesamt wird im Zusammenhang mit der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum durch landeseigene Wohnungsunternehmen ein funktionales und eigenständiges Teilprojekt 1 entwickelt.

1.1.3. Lage und Abgrenzung des Planungsgebiets

Das ca. 10 ha große Plangebiet des Bebauungsplans 3-89 befindet sich im Berliner Bezirk Pankow im äußersten Südosten des Ortsteils Blankenfelde. Das Plangebiet umfasst teilweise die Flurstücke 54, 593 und 594 in der Flur 106, die Flurstücke 8 und 9 in der Flur 105, das Flurstück 2 in der Flur 114 sowie das Flurstück 4 in der Flur 113, alle in der Gemarkung 0560 (Pankow).

Im Westen wie auch im Norden, verläuft die Grenze des Geltungsbereichs über die Ackerflächen der Elisabeth-Aue. Dabei wird der Geltungsbereich so abgegrenzt, dass das Plangebiet nördlich des mit WA 1 bezeichneten Teil des allgemeinen Wohngebiets endet und die im Nordwesten bestehende Freifläche weiterhin freigehalten wird. Es ist beabsichtigt, die Elisabeth-Aue nach Abschluss eines Werkstattverfahrens für das gesamte NSQ mit dem Teilprojekt 2 weiterzuentwickeln.

Im Nordosten wird der Geltungsbereich des Plangebiets von der Buchholzer Straße, welche südlich der dort befindlichen Buswendeschleife in die Blankenfelder Straße übergeht, sowie den Grundstücksgrenzen eines Einfamilienhausgebiets begrenzt.

Im Osten und Süden wird der Geltungsbereich durch ein naturnahes Regenwasserrückhaltebecken und umgebende Frischwiesen sowie den Rosenthaler Weg begrenzt. Da weder das Regenwasserrückhaltebecken noch die südlich davon gelegene bestehende Wendeschleife der Straßenbahnlinie 50 am Rosenthaler Weg zum gegenwärtigen Zeitpunkt überplant werden sollen, besteht derzeit kein Planerfordernis für die Aufnahme dieser Flächen in den Geltungsbereich des Bebauungsplans 3-89. Die südliche Grenze des Geltungsbereichs verläuft in der Straßenmitte des Rosenthaler Wegs. Im Südwesten bzw. Westen der Fläche für den Gemeinbedarf wird der Geltungsbereich durch die geplante Erschließungsfläche (Verkehrsfläche bes. Zweckbestimmung) begrenzt.

Im Westen verläuft die Grenze des Geltungsbereichs wie auch im Norden über die Ackerflächen der Elisabeth-Aue.

Die Lage des Plangebiets hat einen starken räumlichen Bezug zum östlich unmittelbar angrenzenden vorstädtisch geprägten Ortsteil Französisch Buchholz, der durch eine Mischung aus Geschosswohnungsbau, Einfamilienhäusern und Kleingärten gekennzeichnet ist. Westlich und nördlich des Plangebiets schließen die landwirtschaftlich genutzten Flächen der Elisabeth-Aue an. Südlich des Rosenthaler Wegs liegt die Erholungsanlage „Frohsinn“.

1.2. Ausgangssituation

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