Planungsdokumente: Bebauungsplan 3-89 (Elisabeth-Aue Teilprojekt 1)

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

Tagsituation

Die landwirtschaftlich genutzten Flächen der Elisabeth-Aue sind aufgrund ungehinderter Einstrahlung und der nicht vorhandenen Verschattung der Offenlandbereiche am Tag stark hitzebelastet. Entlastend wirken das Schweinewäldchen und der Waldstreifen im Westen sowie kleinflächig die Grünanlage am Regenrückhaltebecken sowie die begleitenden Feldheckenstrukturen am östlichen Rand des Plangebiets. Die offenen Ackerflächen erreichen Temperaturen von bis zu 43 °C, während die angrenzende Gehölzbestand mit 29–32 °C deutlich kühler bleibt. Der daraus resultierende Temperaturgradient von bis zu 14 °C verdeutlicht die extreme Aufheizung der Agrarflächen.

2.2.1.1.6. Schutzgut Landschaft

Beim Schutzgut Landschaft werden das Landschaftsbild und die Erholungsnutzung betrachtet.

Landschaftsbild

Das Landschaftsbild wird geprägt durch die Weite der landwirtschaftlichen Nutzung. Das Plangebiet ist eingebettet in eine großräumige offene Kulturlandschaft. Mit Ausnahme der vielfältig strukturierten Gehölzbestände der Feldhecke am östlichen Rand, ist das Landschaftsbild wenig strukturiert.

Mit der baulichen Nutzung von Containern zur Unterbringung geflüchteter Menschen hebt sich der Tempohome-Standort im landschaftlichen Kontext sichtbar ab, stellt jedoch eine funktionale und zeitlich begrenzte Störung dar. Die Grünanlage am Regenrückhaltebecken weist ein naturnahes Erscheinungsbild auf und trägt zur landschaftlichen Qualität des Umfelds bei.